Es ist nie zu spät – neues Leben mit 54, Fallschirmspringen mit 80

Erfülltes Leben durch Neustart mit 54: Arbeit mit behinderten Kindern, Wohltätigkeit - und Fallschirmspringen. Vielleicht eine Inspiration für Dich? Als Kontrast zu unserem letzten Artikel über das, was Sterbende am meisten bedauern, zeigt die wunderbare Geschichte von Dylis Pryce das Gegenteil: Sie fand ihren eigenen Weg, um im Rückblick sagen zu können: Was für ein Leben! Wie so viele Menschen steckte Dylis mit Mitte 50 in einer typischen Midlife-Krise. Ein ein Leben voller Stress und Ängste, ohne Ziel und Leidenschaft, ohne Verbindung zu sich selbst. Soll es das gewesen sein? Nein! "Es ist Zeit für ein neues Leben" beschloss die [...]

Was bereuen Sterbende am meisten?

Palliativ- und Hospizpflegekräfte, Psychologen, Geistliche, Philosophen und viele Andere teilen ihre Erfahrungen aus Gesprächen mit sterbenden Menschen. Eigene Gespräche mit Sterbenden und vielen alten Menschen runden das Gesamtbild ab. Was bereuen alte Menschen und vor allem Sterbende am meisten? Bisher meinen die wenigsten Sterbenden: "Ich hätte mehr bei Facebook posten sollen". Oder: " Ich wünschte, ich hätte mehr Instagram Likes erhalten". Oder: "Ich wünschte, ich hätte noch mehr Fernsehen gesehen". Am Ende ihres Lebens fragen sich stattdessen die meisten (noch): War mein Leben so erfüllt, wie es hätte sein können? Was bleibt von mir? Was hinterlasse ich, das wirklich Bedeutung [...]

Was macht Menschen glücklich? Erkenntnisse der längsten Studie über Lebensglück

Das Wichtigste für ein glückliches Leben ist nicht Reichtum, Ruhm und Macht, sondern die Wärme zwischenmenschlicher Beziehungen. Schauen wir uns im Detail an, was Menschen glücklich macht. Man sagt uns, wir müssten härter arbeiten, um (erfolg-)reich und glücklich zu werden. Aber stimmt das überhaupt? Eine Umfrage unter den Jahrgängen 1980-1999 (Generation Y) fragte nach ihren wichtigsten Zielen im Leben. Über 80% nannten als größtes Ziel, reich zu werden. 50% (Mehrfachnennungen waren möglich) nannten Ruhm als zweitwichtigstes Lebensziel. Wenn Reichtum und Ruhm der Maßstab für Glück wären, wäre massenhaftes Unglück vorprogrammiert. Zum Glück (!) sind ganz andere Dinge entscheidend - und [...]

Von |2021-10-31T15:38:18+01:0030. 10. 2021|einfach schön, Lebensmut|0 Kommentare

98-jährige Mutter zog in Pflegeheim, um sich um 80-jährigen Sohn zu kümmern

Das nennt man lebenslange Mutterliebe. Ada Keating zog im Alter von 98 Jahren in ein Liverpooler Pflegeheim - um sich um ihren 80-jährigen Sohn zu kümmern. Die Geschichte ist zwar nicht mehr ganz neu, aber um so schöner: Ada Keating lebte seit der Geburt ihres Sohnes Thomas immer mit ihm zusammen. Thomas war bis zu seiner Pensionierung Maler und Dekorateur und hat nie geheiratet. Mit zunehmendem Alter wurde er zum Pflegefall. Nachdem seine Mutter - eine ehemalige Krankenschwester aus dem Mill Road Krankenhaus - sich zu Hause auch als Pflegerin um ihn kümmerte, ging es im Alter von 97 Jahren [...]

Von |2020-10-03T11:49:51+02:0028. 09. 2020|einfach schön, Lebensmut|0 Kommentare

Kreuzfahrtschiff statt Altenheim?

Lee Wachtstetter (92) lebt seit 2006 ununterbrochen auf dem Kreuzfahrtschiff "Crystal Serenity".  Wäre solch ein Leben für alle Rentner machbar? Lebensabend komplett auf Kreuzfahrt Die "Crystal Serenity" ist eines der teuersten Kreuzfahrtschiffe. 14.600 € zahlt Lee Wachtstetter pro Monat: https://www.youtube.com/watch?v=-dWFKp-bJtk Das geht auch günstiger: Auf der "AIDAprima" kosten Außenkabinen 430 € pro Woche bzw. 1.863 € monatlich. Beim Stöbern in meiner Witzesammlung fiel mir wieder der Text "Kreuzfahrtschiff statt Altenheim" in die Hände. Den Text eines unbekannten Verfassers erhielt ich 1998, und ich habe ihn einmal aktualisiert. Ok, die Umweltbilanz von Kreuzfahrten ist grauenhaft. Aber rechnen wir mal durch: 649 [...]

Leben bis zuletzt: Eckart von Hirschhausen im Hospiz

Mit Würde und Lebensfreude, Musik und Erinnerungen, Schmerztherapie und freier Atmung: In Deutschlands rund 250 Hospizen und 1.500 ambulanten Palliativ-Diensten wird nicht nur geweint, hier wird auch gelacht... „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ (Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospizbewegung) Für Betroffene, Angehörige und Pflegende gibt es wohl nichts Herzergreifenderes als das Bewusstsein des bevorstehenden Endes. Im Hospiz und in der ambulanten Palliativ-Betreuung wird gerade deshalb so intensiv gelebt wie wahrscheinlich nirgendwo sonst. Nach der Devise "Akzeptieren, was ist" gehen die meisten Gäste nach 1 bis 2 Wochen mit einem Lächeln. [...]

Unbändiger Lebensmut trotz eiserner Lunge

Stell Dir vor: Du bist 6 Jahre alt, und innerhalb von 5 Tagen kannst Du unterhalb des Kopfes nichts mehr bewegen. Schließlich kann Dein Körper nicht einmal selbständig atmen. Um nicht zu ersticken, musst Du für den Rest Deines Lebens in die "eiserne Lunge". In dieser unglaublich belastenden Situation entwickeln viele Patienten einen ungeheuren Lebensmut. Das vielleicht extremste Beispiel für Lebensmut ist Paul Alexander aus Dallas (Texas), der seit 67 Jahren (!) in einer eisernen Lunge liegt, Jura studierte und als Anwalt praktizierte. "Ich wusste nicht, was passiert war. Ich hatte alle möglichen Vorstellungen, als wäre ich gestorben. Ich fragte [...]

Von |2019-06-09T17:29:38+02:009. 06. 2019|Lebensmut, Pflege|0 Kommentare

80 Jahre: Deutschlands ältester Pflege-Azubi

Hätten wir es nicht bereits im Titel vorweggenommen, würden wir Sie gern schätzen lassen: Was glauben Sie, wie alt der / die älteste Auszubildende Deutschlands ist? 50 Jahre? 60 Jahre und kurz vor der Rente? Weit daneben. Tatsächlich haben wir in unserer Recherche in ganz Deutschland keinen älteren Azubi finden können als Ernö Cserhalmi, der sich nach dem Tod seiner Frau mit 79 Jahren entschloss, eine Ausbildung zu beginnen. Der Bayerische Rundfunk berichtete heute von diesem erstaunlichen Menschen. Wenn man sich fragt, in welchem Beruf er (heute 80) eine Ausbildung durchzieht, würde man einen körperlich möglichst nicht belastenden Beruf erwarten. [...]

Von |2019-11-04T15:55:25+01:0029. 10. 2018|Lebensmut, Pflegeberuf|0 Kommentare

Erfahre, was unser Patient mit diesem Küken tat. Mir kamen die Tränen…

Wir hatten mal einen vorwitzigen Kater namens Bär. Er war der Schmusekater im Hause Meier, leider aber auch ein ganz, ganz schlechter Jäger. Oder zum Glück? So kam es, dass er uns eines Tages ein behindertes Küken anschleppte, war wohl das einzige was er fangen hatte können, denn Geschicklichkeit gehörte nicht zu seinen Vorzügen. Nun saß er mit diesem Kücken zwischen den Pfoten bei uns im Garten und wußte doch nicht so recht was damit anzufangen. Carsten mein Schwiegersohn (ein ganz harter Brocken) entdeckte dann die Situation, der harte Brocken schmolz dahin…, zack hatte er das kleine verweiste und dazu [...]

Von |2017-11-24T21:03:19+01:0024. 11. 2017|Lebensmut, Pflege|0 Kommentare
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